Kinder abgeben bei der Bank?
Von Sascha Herbst am 23. Juni 2009
Kinderbetreuung? Das kennt man doch eigentlich nur von Möbelhäusern. Was hat das mit einer Bank zu tun? Die Kieler Volksbank beschreitet hier völlig neue Wege. Nachdem direkt vor dem Haupthaus ein leer stehender Pavillon zu verwahrlosen drohte, entschied sich die Unternehmensleitung zu einer, zugegeben für eine Bank, nicht gerade typischen, Maßnahme. Statt in dem Gebäude ein weiteres Beratungsbüro einzurichten, stellte man kurzerhand eine pädagogische Fachkraft ein und entwickelte mit ihr Gemeinsam ein rundes Konzept zur Kinderbetreuung. Eltern, wohlgemerkt auch Nichtkunden der Bank, können hier ihre Kinder in sichere Obhut geben, während sie in der Stadt Einkäufe tätigt oder einfach nur die Freiheit kurz genießen wollen.
DREIZUNULL wurde im Rahmen dieses Projektes damit betraut, einen ansprechenden Informationsflyer, Plakat und Poster sowie eine Sympathiefigur zu entwickeln. Bei uns im Hause hieß diese Fiete. Wie sie am Ende wirklich heißen wird, muss sich noch entscheiden. Schließlich sind alle Kinder aufgefordert, ihre Namensvorschläge zu unterbreiten. Es bleibt abzuwarten, wie das Projekt von den Kielerinnen und Kielern angenommen wird. Eines ist angesichts der Bankenkrise auf jeden Fall offensichtlich: Es bewegt sich etwas in den Geldhäusern… und manchmal krabbelt es sogar. Mehr dazu unter www.kieler-volksbank.de


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