Triumph: BH-Werbung auf die billige Tour
Von Sascha Herbst am 22. September 2009
Die Fachzeitschrift W&V (werben und verkaufen) hat die aktuelle Werbung der Marke Triumph bereits zum „Ausrutscher” der Woche erklärt. Aber wer liest schon die W&V? Es gibt aktuell viele schlechte Beispiele bei denen das Themas Wahlwerbung für das eigene Marketing missbraucht wird. Triumph erhält aber einen Ehreplatz auf dem Siegertreppchen der Dämlichkeit. Da baut man mit Millionen ein starkes Markenbild auf. Investiert viel Zeit, Können und Leidenschaft in Bildwelten, die einem Spaß und Freude bereiten und dann so etwas. War der Marketingleiter im Urlaub? Durfte der noch mit der Pubertät kämpfende Praktikant mal ran? Und hat er seinen Onkel Walter, den alten 68er gefraft, ob er mal schnell für´n Fuffi ein Layout mit Spruch dazu bastelt? So sieht es nämlich aus. Und die (Wahl-)Werbung landet am Ende da, wo sie hingehört: In der Ramschecke. Es sollte eine 5 Prozent Hürde für Werbung eingeführt werden. Mindestens 5 Prozent der Zielgruppe sollten die Werbung gut finden und positiv in Erinnerung behalten.


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