Virales Marketing – was ist das eigentlich?
Bei einer Marketingveranstaltung erlaubte ich mir gestern die Frage zu stellen, wie denn der Referent zum viralen Marketing stehen würde. Da sowohl die Antwort etwas schwammig daherkam, als auch die anschließenden Diskussionen im kleinen Kreis nicht so recht zünden wollten, fragte ich mich, woran dies denn gelegen haben könnte. Ich denke, eine zentrale Ursache hat das mangelhafte, gemeinsame Verständnis von der Materie. Und bevor man über etwas spricht, sollte man sich vergewissen, dass die Gesprächspartner zumindest annähernd auf dem gleichen Wissens- und Kenntnisstand sind. Als ich von einem sehr guten Geschäftspartner gefragt wurde, ob ich denn virales Marketing in einem Satz präzise erklären könnte, musste ich passen. Warum? Weil auch ich nur ein Sammelsurium an Eindrücken, Wissensbrocken und einer Vielzahl von Clips, Beispielen und Storys parat hatte. Nicht aber eine gute Definition. Ein:„Muss man verstehen wie ein Virus, der sich im Netz verbreitet“ oder „Sie kennen doch bestimmt den Hornbach-Spot oder die Dove-Geschichte oder, oder” ist doof und wird (einem der spannendsten Themen unserer Zeit) nicht annähernd gerecht. Ich habe mich daher auf die Suche gemacht, eine gute „Defintion” zu finden und bin bei Youtube fündig geworden. Ich kann diesen Spot nur wärmsten empfehlen. Nach 10 Minuten hat man nicht nur eine gute Defintion sondern auch eine sehr klare Vorstellung davon, was virales Marketing in 2009 eigentlich bedeutet:
Saschas Schwerpunkte: Text, Konzeption, E-Marketing, Werbe-Trends und Phänomene des Alltags. Weitere Artikel dieses Autors.
