Sprachliche Perfektion-Lektion Nr. 4
Von Eva Piekarski am 04. Januar 2010
Heute: Wofür denn ein Lektorat? Ich sehe gerade, dass auf der ersten Seite des nun Folgenden tatsächlich ein Lektorat aufgeführt ist. Es sind also wirklich Menschen dafür verantwortlich
Eine der Begleiterscheinungen des Lektorinnendaseins ist die Unfähigkeit, einfach nur zu lesen. Ob ich will oder nicht, ich suche – und finde! – die Fehler… Zu Weihnachten gab es für mich alten Guns N’ Roses-Fan die Autobiografie von Slash, die er zusammen mit Anthony Bozza verfasst hat. In Deutschland erschienen im “Rockbuch Verlag” / edel entertainment GmbH. Inhaltlich sehr interessant und sehr zu empfehlen. Aber die Fehlerquote ist unglaublich. Ich habe beim Lesen Post-its verteilt, um die Fehler zu markieren und dabei einen ganzen Block verbraucht.
Hier ein paar Beispiele:
1. Doppelt hält besser?
2. Kartons N’Autors
3.”ss” vs. “ß”
4. Jaja, die jagt…
5. Zu den die wie für?
Ob ich die Korrekturen noch nachreichen kann für die zweite Auflage?

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