Günter Jauch peppt flache Werbung auf
Von Sascha Herbst am 03. Februar 2010
Als ich den Spot gesehen habe, dachte ich, ich hätte mir die Wobenzym-Salbe direkt in die Augen geschmiert. Mein Gott, wofür sammelt der Jauch denn jetzt schon wieder Euros ein? Wenn das so weitergeht, verkauft der uns in 10 Jahren noch Hämorhoidensalbe. Das ist inhaltlich wirklich derart bescheuert, was da wieder abgeliefert wird, dass es weh tut. Und doch, am Ende wird der Spot erfolgreich sein und alle Erwartungen des Auftraggebers erfüllen. Da kann auch die bescheuerte Namensgebung nichts dran ändern. Wer wissen will, warum ich diese Prognose abgebe, der lese vielleicht „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Dan Ariely oder andere, tiefer gehende Titel aus der „Psycho-Ecke”. Hochgradig interessant und horizonterweiternd. 

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