Mann pimpt Bruchbude oder “Nichts ist zu klein, wenn du eine große Idee hast”
Von Maike Reimer am 09. August 2010
Der neueste Werbeclou von Hornbach kommt ganz ohne Yaya-Yippieh-Yippieh-Yeah aus. Berühmt-berüchtigt für seine außergewöhnlichen, leicht provokanten TV-Spots hat sich der Baumarkt nun etwas ganz Spezielles ausgedacht: In Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur “Heimat”, die auch schon für besagte TV-Spots verantwortlich war und 2009 den Preis für die “Agentur des Jahres” absahnte, entstand der knapp zehnminütige Kurzfilm “Das grenzenlose Haus”. Ein wenig düster-märchenhaft anmutend erzählt der Film von einem jungen, visionären Mann, der in einer geschätzt 8qm-großenkleinen Bruchbude schier unglaubliche Möglichkeiten sieht, sämtliche Gestaltungsideen im wahrsten Sinne des Wortes zu entfalten, denn – “In jeder Hütte steckt ein Heim”. Mithilfe von Hornbachprodukten, die auffällig, aber unaufdringlich in Szene gesetzt werden, und der schönen Nachbarstochter (denn die Liebe darf schließlich nicht fehlen) bastelt der Hobbyhandwerker aus seinem kleinen Häuschen ein fantastisches Gebäude, das auch die anfänglich argwöhnischen Nachbarn zu neuem Tatendrang erweckt.
Das Besondere an diesem Kurzfilm: er kommt ganz ohne Dialoge aus. Zu Wort kommen die Charaktere auf den Onlineplattformen, bei Twitter und Facebook hat jeder von ihnen einen Account. Facebook-Fans kamen schon vorab in den Genuss, einen Einblick in das neue Hornbach-Projekt zu erhalten. Kleine Filmhäppchen über den Dreh in Bukarest wurden veröffentlicht, ohne aber zuviel zu verraten.
Und nun zum Film in voller Länge:

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