Daniela Vagt mag keine lächelnden Kinder? Quatsch!
Von Sascha Herbst am 01. November 2010
Jeder Selbstständige ist froh, wenn seine Arbeit Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit erfährt. Daher freut man sich in der Regel über einen wohlgesonnenen Zeitungsartikel. Unserer Fotografin Daniela Vagt ist in der letzten Woche jedoch das Herz auf den Küchenboden geknallt, als sie folgende Zeilen in den Kieler Nachrichten lesen musste: “… Die Fotografin möchte der eitlen, falschen Welt mit ihrem Produkt ein Stück Authentizität entgegensetzen … Ich mag keine lachenden Kinder. Kinder lachen nicht immer.” Wer Danni, wie wir unsere quirlige Fotografin alle nennen, kennt, dem stellen sich bei solchen Zeilen die Nackenhaare gen Horizont. Und weil sie so traurig über die Darstellung war, greifen wir hiermit in die Tasten, um unsererseits kurz darzulegen, was es mit diesen Zeilen und mit der Arbeit von Frau Vagt auf sich hat:
• Kinder lieben Danni und Danni liebt Kinder. Vor allem glückliche Kinder. Und Danni macht Kinder mit und bei ihrer Arbeit glücklich. Wann immer wir Fotos mit Kindern in einem Projekt benötigen, denken wir an erster Stelle an Daniela Vagt. Sie hat einfach eine ganz besondere Art, bei der sich die Kinder absolut wohl fühlen. Eine sehr wichtige Voraussetzung für brillante, einzigartige, atmosphärisch wertvolle Aufnahmen.
• Kinder aufzufordern einfach mal schnell und damit falsch zu lächeln oder zu grinsen, ist nicht Danielas Sache. Sie knipst nicht, sie versucht den besonderen Moment des Lebens mit ihrer Arbeit einzufangen. Daher ist die Aussage falsch, sie möge keine lachenden Kinder. Richtig ist, Frau Vagt mag keine Kinder, die auf Kommando lachen müssen. Denn Kinder wollen und sollen nicht kalt und falsch in einen Apparat lachen.
• Und da Bilder nun mal mehr sagen als tausend Worte, schieben wir hiermit noch ein paar Belege unserer Aussagen nach:






RSS-Feed abbonnieren
Twittern Sie mit uns
Werden Sie DREIZUNULL-Fan